Sonntag, 26. Februar 2012

Tallinn. Und Frühling?


















So habe ich also mein letztes Wochenende verbracht. Freitag Nachmittag den Bus genommen nach Stockholm, da in die Fähre nach Tallinn gestiegen. Wir fuhren über Nacht. Eisschollen auf dem Wasser des Schärengartens, die dunklen Flecken dazwischen Inseln, ab und zu ein Licht. Auf dem Meer wurde es weniger, schließlich war gar kein Eis, keine Insel und kein Licht zu sehen. Leider auch kein Sternenhimmel mehr, dafür war es unheimlich neblig. Ich mag das.
Wer von euch war schon auf einer dieser Fähren? Ich kenne das ganze ja schon von der Tour nach Turku im November. Charakteristisches Merkmal ist der zollfreie Verkauf von Alkohol, um einiges billiger als auf dem (zumindest schwedischen und finnischen) Festland. Dementsprechend ist der Konsum an Bord, es wird ausgiebig gefeiert. Ich sollte noch erwähnen, dass aus unserer ursprünglichen Vierergruppe aus unerfindlichen Gründen eine Massenveranstaltung von an die Hundert (hauptsächlich Austausch-)Studenten. geworden ist. Viele von denen haben es aber nicht an Land geschafft.
So haben wir dann den Tag in Tallinn verbracht. Viel war nicht los; aber es ist ja auch nicht Reisesaison. Es hat mir gefallen, ein hübsches Städtchen. Vielleicht fahre ich im Sommer nochmal, wer weiß.
Hier in Uppsala ist möglicherweise der Frühling eingekehrt. In den vergangenen Tagen hat sich das Thermometer im Durchschnitt immer knapp über null gehalten. Schnee und Eis tauen schneller ab als erwartet, und mit jeder Stunde sieht man mehr grün. Natürlich war es sauglatt, nachdemm es auf eine Eisschicht geregnet hatte und dann überfror, aber mittlerweile ist es besser. Ich weiß, vor kurzem habe ihc mich noch beschwert, dass es nicht kalt genug sei. Aber was soll ich sagen, es reicht jetzt auch. Ich freue mich auf den Frühling. Und mit 20 min früherem Sonnenaufgang und 20 min späterem Untergang als letzte Woche sieht man scchon deutlich, dass er kommt.
Und da auch im Moment strahlender Sonnenschein ist, werde ich in die Laufschuhe steigen und den Tag genießen.
Viele Grüße, Ulfert.

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